Google Page Speed jetzt auch für Google Chrome Browser verfügbar

Lange Zeit war das beliebte Plugin Google Page Speed nur als Addon für das Mozilla Firefox Plugin “Firebug” verfügbar. Seit Kurzem gibt es das Plugin auch als Erweiterung für Google Chrome. Google Page Speed analysiert eine Webseite und gibt wertvolle Hinweise zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit einer Seite.

Für Google ist die Geschwindigkeit einer Webseite mittlerweile eines der vielen kleinen SEO Bausteine, die in Summe zu einem guten Ranking führen. Suchmaschinenoptimierung bedeutet also auch die technisch saubere Programmierung einer Website mit entsprechender Berücksichtigung performancefördernder Maßnahmen.

In Google Chrome ist die Grundfunktion des Mozilla Firebug Plugins bereits als integrierte Funktion enthalten. Sie können die Funktion über das Kontextmenü (rechte Maustaste) und den Menüpunkt “Element untersuchen” aufrufen. Der Funktionsumfang ist mit Firebug vergleichbar, die Usability empfindet sicher jeder etwas anders. Mir persönlich gefällt Googles Variante im Chrome Browser besser. Google Page Speed für Chrome muss als Erweiterung installiert werden.

Installation von Google Page Speed für Chrome

Zunächst muss die experimentelle API in Chrome aktiviert werden. Geben Sie hierzu in der Adresszeile about:flags ein und aktivieren Sie die entsprechende Funktion:

Google Chrome about:flags

Anschließend muss der Browser neu gestartet werden. Jetzt kann die Erweiterung für Google Page Speed installiert werden. Nach Abschluss der Installation rufen Sie für die zu untersuchende Webseite das Kontextmenü “Element untersuchen” auf und wählen dort in der Iconleiste den neuen Button “Page Speed” aus.

Google Page Speed für Chrome

Nachdem die Analyse gelaufen ist, erscheint eine Ergebnisliste mit einem Page Speed Index und Verbesserungsvorschlägen.

Google Page Speed Ergebnis

 

Ich möchte noch erwähnen, dass ein Ergebnis von 100 Punkten in der Praxis kaum erreichbar ist. Schon ein Social Plugin, z.B. von Facebook oder Twitter, verhindert bestimmte Maßnahmen, wie das Konsolidieren von JavaScript oder CSS auf eine einzige Datei. Ein Wert über 80 ist aber erstrebenswert.

Google Chrome ist damit um eine wichtige Funktion der Webseitenanalyse reicher geworden und für die Suchmaschinenoptimierung als Werkzeug interessanter geworden.

Quelle: Google code

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