SEO-Checkliste für Usability

Usability bedeutet nichts anderes, als dem Besucher Ihrer Website das Erreichen der Website-Ziele so einfach wie möglich zu machen. Räumen Sie alle Hürden aus dem Weg und gestalten Sie Ihre Seiten so, dass der Besucher sich leicht zurechtfindet und am Ende dort landet, wo Sie ihn haben möchten. Auch das ist Suchmaschinenoptimierung, bzw. Webseitenoptimierung.

Nachfolgend finden Sie einige grundlegende Richtlinien, die entweder selbstverständlich sein sollten oder in verschiedenen Usability-Studien erhoben wurden. Dabei handelt es sich um Maßnahmen hinsichtlich Design, Funktionalität und Inhalt. Für Betreiber von Online Shops gelten sicherlich noch eine Menge mehr an Richtlinien, v.a. hinsichtlich der Gestaltung des Bestellprozesses, Warenpräsentation, etc., die aber hier nicht behandelt werden.

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Maßnahme Check
Achten Sie auf die Größe Ihrer Bilder und Dateien, die zusätzlich geladen werden, z.B. CSS, JavaScript, etc. Besucher stehen auf schnelle Seiten!
Das Suchfeld wird von den meisten Besuchern rechts oder links oben erwartet.
Wählen Sie eine große Schrift mit gutem Kontrast zum Hintergrund. Das erleichtert nicht nur die Lesbarkeit, sondern verbessert auch die Vorschau in der neuen Google Preview Funktion.
Kennzeichnen Sie Links deutlich als solche. Der Besucher soll sofort erkennen können, wo Sie Verlinkungen anbieten.
Bieten Sie eine attraktive, gut strukturierte und übersichtliche Startseite, denn diese ist meistens der Einstieg und damit das Aushängeschild für den Besucher.
Die Hauptnavigation wird von den meisten Besuchern links erwartet.
Die Metanavigation (Impressum, Datenschutz, AGB, etc.) wird rechts oben oder am Ende der Seite erwartet.
Das Logo des Webseitenbetreibers wird links oben erwartet und sollte mit einem Link auf die Startseite hinterlegt sein.
Begrenzen Sie die Menüpunkte in Ihrer Navigation auf 5-7 Punkte und vermeiden Sie zu tiefe Verschachtelungshierarchien (nicht mehr als 3-4).
Eine Brotkrumennavigation erleichtert die Orientierung bei hierarchischen Menüs.
Verwenden Sie Bilder nur dann als Navigation oder Schaltflächen, wenn diese zweifelsfrei verstanden werden können. Andernfalls sind Texte besser!
Strukturieren Sie Ihre Inhalte auch optisch so, dass zusammengehörige Informationen eindeutig erkennbar sind.
Können Ihre Seiten ordentlich ausgedruckt werden und enthalten die Ausdrucke auch Ihre Adresse und Kontaktdaten?
Sind Ihre Seiten barrierefrei, also auch für Menschen mit einer Behinderung z.B: mit einem Lesegerät bedienbar?
Werden die gängigsten Browser unterstützt, z.B. Firefox, Internet Explorer, Safari, Chrome?
Geben Sie nach jeder Benutzereingabe Feedback über den Erfolg oder Misserfolg der Transaktion, z.B. bei einem Formular, einem Bestellvorgang, Newsletteranmeldung, etc. Der Besucher möchte wissen, ob alles geklappt hat!
Verwenden Sie eine angepasste Fehlerseite (404 – Seite nicht gefunden), die z.B. eine Suchmöglichkeit bietet und einen Link auf die Startseite.
Verwenden Sie einfache und für jeden Besucher verständliche Begriffe in Ihrer Navigation, Überschriften und in den Texten. Trendige Fremdsprachenbegriffe oder Begriffe mit unklarer Bedeutung werden nicht von jedem verstanden!
Schreiben Sie die Texte so, dass wichtige Aussagen am Anfang stehen und die detaillierten Erklärungen erst danach. Verwenden Sie kurze und prägnante Formulierungen.
Heben Sie wichtige Begriffe hervor, z.B. durch Fettdruck.
Vermeiden Sie Rechtschreibfehler!
Verwenden Sie konsistente Bezeichnungen. Gleiche Funktionen oder Begriffe sollten nicht auf verschiedenen Seiten anders lauten.
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